Wie gut kennst Du Deine Kamera?

Ich stand kürzlich vor der Entscheidung, welche Kamera ich als Reserve-Kamera kaufe. Denn als Auftragsfotograf ist es wichtig, dass beim Termin nichts schief geht und die Technik einwandfrei funktioniert. Da meine aktuelle Kamera bereits über 85.000 Auslösungen auf dem Buckel hat und damit ihre Halbwertzeit erreicht hat, war es dringend nötig, sich Gedanken über ein Backup zu machen.
Die Frage, die es dabei für mich zu beantworten galt: Kaufe ich mir die gleiche Kamera wie die erste – was langweilig ist – alle Features sind bekannt, die Knöpfe an der gleichen Stelle und keine sonstigesn Überraschungen zu erwarten. Oder greife ich eine andere, eine neue, sogar von einer anderen Firma mit interessanten Gadgets, anderem Bedienkonzept und vielem Neuem zu entdecken. Wo das öffnen des Kartons schon aufregend ist, weil ein neues tolles Spielzeug wartet. Zum Beispiel bietet die Fujifilm X-Pro2 da einiges an „Haben will“ Potential, oder gar die neue Systemkamera X1D von Hasselblad, wobei das eher eine Träumerei ist verglichen mit dem Wunsch, als nächstes doch den schicken Zweisitzer aus Zuffenhausen dem Jahrestagen-Familienkombi vorzuziehen. Träume bleiben Träume – erst mal.

Zum 175 jährigen Jubiläum der Fotografie hat die Photoszene Köln dazu eingeladen, den Spuren des berühmten Chargesheimer zu folgen und die Stadt morgens um 5 Uhr 30 zu portraitieren. #photoszene #chargesheimer #chargesheimerreloaded #5uhr30

Die Entscheidung war nicht leicht und hat mehrere Wochen Zeit gebraucht, am Ende zu Gunsten des gleichen Modells wie die Erstkamera. Und wenn Du an dieser Stelle nicht weiterlesen möchtest, weil es jetzt langweilig wird, kann ich das gut verstehen. Aber ein wichtiger Grund sprach für diese Kamera. Ich kenne das Modell bereits sehr gut. Ich finde die Knöpfe und Einstellungen meistens ohne das Auge vom Sucher weg zu nehmen, die Arbeit mit der Kamera ist selbstverständlich, ich muss nicht überlegen, wo ich nun welche Funktionen finden kann. Innerhalb von wenigen Sekunden kann ich mehrere Belichtungen erstellen, den ISO Wert schnell anpassen oder den Fokus umschalten. Alles komplett intuitiv ohne suchen zu müssen.

Ein unschlagbarer Vorteil, wenn es um schnelle Reaktionen geht, wenn ein Motiv nur Sekunden zulässt, bevor es wieder weg ist. Vor dem Hintergrund bekommt die Entscheidung ein anderes Gesicht. Zwar unspannend und langweilig vernünftig, aber mein Reaktions- und Arbeitsgemeinschaft bleibt gleich, bzw. wird schneller, weil ich mit dem Modell immer besser klar komme.

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Wie sieht es bei dir aus? Wie gut klappt es mit deiner Kamera und dir? Kannst Du Dich beim fotografieren auf das wesentliche, das Motiv konzentrieren, oder bist Du mit Einstellungen, Fehlbelichtungen und unscharfen Bildern im Clinche?

Bei der Photolodge lernst du neben den wichtigen Funktionen deiner Kamera auch vieles über Bildaufbau und Motivgestaltung, Tipps zum Umgang mit Menschen vor der Kamera und einen Einblick ins Thema Blitzen mit dem Aufsteckblitz.

Danach bist Du mit Deiner Kamera vertraut und weißt, wann welche Einstellungen die richtigen sind. Danach kannst Du Dich auf das konzentrieren, was beim fotografieren wirklich wichtig ist: das Motiv. Und wenn jemand fragt, warum Du immer noch die gleiche Kamera hast, kannst Du sagen: wir kennen uns einfach so gut, da tauscht man nicht einfach alt gegen neu. Die besseren Bilder werden Dir recht geben.

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Deine Kamera besser kennen zu lernen, ist eines unserer Hauptanliegen bei der Photolodge. Einstellungen verstehen und finden, die Kamera bedienen lernen und immer bessere Bilder zu machen. Und vor allem immer wieder auftretende Fehler vermeiden und verschiedene Fotosituationen meistern zu können, denn wenn das gelingt, fängt der eigentliche Spaß mit der Fotografie erst an. Dann, wenn Du entscheidest, wie das Foto werden soll – und nicht die Kamera.
Im Komplettkurs zum Beispiel geht es neben den Einstellungen und Funktionen schnell um Themen wie Bildaufbau, Proportionen, Farben, Menschen und Motive. Das richtige Grundgerüst, wenn Du mit Deiner Kamera BFFs werden willst. (Wer den Begriff BFF nicht kennt: Best Friends Forever, musste ich mir auch von meiner Tochter erklären lassen)
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