Die Photolodge ist jetzt online bei der XLAB-Akademie.

Der Photolodge Trainer Stephen Petrat ist ab sofort mit einem Einsteiger Online Kurs auf der Webseite der XLAB-Akademie zu finden.

In diesem Kurs stecken die Erfahrungen aus 12 Jahren Fotografie und 6 Jahren Workshops für Einsteiger in die Handhabung moderner Kameras.

Der X-LAB Akademie Einsteigerkurs hilft Dir, die grundlegenden Funktionen und Einstellungen Deiner Kamera zu verstehen und richtig einzusetzen. Es geht um die Funktionen, die bei jedem Modell gleich sind und die, egal für welche Marke oder System Du Dich entschieden hast, in der Fotografie immer wieder. Sind diese erst einmal verstanden, fällt der Umgang mit der eigenen Kamera wesentlich leichter, und auch die vielen Extrafunktionen einer Kamera, wie zum Beispiel HDR, Belichtungsreihen, Gesichtserkennung etc. lassen sich einfacher verstehen und in der Menüstruktur finden. Denn das Grundverständnis für die Kamera und die Wirkung der einzelnen Funktionen sind die Basis für den richtigen Umgang mit diesem Werkzeug. 

Der große Unterschied zu anderen Online-Kursen: in diesem Kurs wirst Du begleitet, kannst Fragen per Mail an den Trainer stellen und an Live-online-Trainings teilnehmen, die Dich und Deine Fotografie wirklich weiterbringen.

Ich freue mich, Dich im „Neuland“ Internet begrüßen zu können.

Trailer XLAB Akademie Kamerakurs

Jetzt neu. Die Photolodge bei der XLAB-Akademie. So geht Fotografieren lernen heute. https://www.xlab-akademie.deWir sehen uns im Neuland.

Gepostet von Photolodge am Freitag, 17. Januar 2020

Wie gut kennst Du Deine Kamera?

Ich stand kürzlich vor der Entscheidung, welche Kamera ich als Reserve-Kamera kaufe. Denn als Auftragsfotograf ist es wichtig, dass beim Termin nichts schief geht und die Technik einwandfrei funktioniert. Da meine aktuelle Kamera bereits über 85.000 Auslösungen auf dem Buckel hat und damit ihre Halbwertzeit erreicht hat, war es dringend nötig, sich Gedanken über ein Backup zu machen.
Die Frage, die es dabei für mich zu beantworten galt: Kaufe ich mir die gleiche Kamera wie die erste – was langweilig ist – alle Features sind bekannt, die Knöpfe an der gleichen Stelle und keine sonstigesn Überraschungen zu erwarten. Oder greife ich eine andere, eine neue, sogar von einer anderen Firma mit interessanten Gadgets, anderem Bedienkonzept und vielem Neuem zu entdecken. Wo das öffnen des Kartons schon aufregend ist, weil ein neues tolles Spielzeug wartet. Zum Beispiel bietet die Fujifilm X-Pro2 da einiges an „Haben will“ Potential, oder gar die neue Systemkamera X1D von Hasselblad, wobei das eher eine Träumerei ist verglichen mit dem Wunsch, als nächstes doch den schicken Zweisitzer aus Zuffenhausen dem Jahrestagen-Familienkombi vorzuziehen. Träume bleiben Träume – erst mal.

Zum 175 jährigen Jubiläum der Fotografie hat die Photoszene Köln dazu eingeladen, den Spuren des berühmten Chargesheimer zu folgen und die Stadt morgens um 5 Uhr 30 zu portraitieren. #photoszene #chargesheimer #chargesheimerreloaded #5uhr30

Die Entscheidung war nicht leicht und hat mehrere Wochen Zeit gebraucht, am Ende zu Gunsten des gleichen Modells wie die Erstkamera. Und wenn Du an dieser Stelle nicht weiterlesen möchtest, weil es jetzt langweilig wird, kann ich das gut verstehen. Aber ein wichtiger Grund sprach für diese Kamera. Ich kenne das Modell bereits sehr gut. Ich finde die Knöpfe und Einstellungen meistens ohne das Auge vom Sucher weg zu nehmen, die Arbeit mit der Kamera ist selbstverständlich, ich muss nicht überlegen, wo ich nun welche Funktionen finden kann. Innerhalb von wenigen Sekunden kann ich mehrere Belichtungen erstellen, den ISO Wert schnell anpassen oder den Fokus umschalten. Alles komplett intuitiv ohne suchen zu müssen.

Ein unschlagbarer Vorteil, wenn es um schnelle Reaktionen geht, wenn ein Motiv nur Sekunden zulässt, bevor es wieder weg ist. Vor dem Hintergrund bekommt die Entscheidung ein anderes Gesicht. Zwar unspannend und langweilig vernünftig, aber mein Reaktions- und Arbeitsgemeinschaft bleibt gleich, bzw. wird schneller, weil ich mit dem Modell immer besser klar komme.

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Wie sieht es bei dir aus? Wie gut klappt es mit deiner Kamera und dir? Kannst Du Dich beim fotografieren auf das wesentliche, das Motiv konzentrieren, oder bist Du mit Einstellungen, Fehlbelichtungen und unscharfen Bildern im Clinche?

Bei der Photolodge lernst du neben den wichtigen Funktionen deiner Kamera auch vieles über Bildaufbau und Motivgestaltung, Tipps zum Umgang mit Menschen vor der Kamera und einen Einblick ins Thema Blitzen mit dem Aufsteckblitz.

Danach bist Du mit Deiner Kamera vertraut und weißt, wann welche Einstellungen die richtigen sind. Danach kannst Du Dich auf das konzentrieren, was beim fotografieren wirklich wichtig ist: das Motiv. Und wenn jemand fragt, warum Du immer noch die gleiche Kamera hast, kannst Du sagen: wir kennen uns einfach so gut, da tauscht man nicht einfach alt gegen neu. Die besseren Bilder werden Dir recht geben.

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Deine Kamera besser kennen zu lernen, ist eines unserer Hauptanliegen bei der Photolodge. Einstellungen verstehen und finden, die Kamera bedienen lernen und immer bessere Bilder zu machen. Und vor allem immer wieder auftretende Fehler vermeiden und verschiedene Fotosituationen meistern zu können, denn wenn das gelingt, fängt der eigentliche Spaß mit der Fotografie erst an. Dann, wenn Du entscheidest, wie das Foto werden soll – und nicht die Kamera.
Im Komplettkurs zum Beispiel geht es neben den Einstellungen und Funktionen schnell um Themen wie Bildaufbau, Proportionen, Farben, Menschen und Motive. Das richtige Grundgerüst, wenn Du mit Deiner Kamera BFFs werden willst. (Wer den Begriff BFF nicht kennt: Best Friends Forever, musste ich mir auch von meiner Tochter erklären lassen)
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Gewusst wie: Belichtung

Auf Google+ und Facebook haben wir so ein kleines Bilderrätsel schon mal gemacht. Ab jetzt machen wir diese Rätsel auf dem Blogg und freuen uns auf Eure rege Teilnahme.

Belichtung?

Diese beiden Bilder wurden an exakt der gleichen Stelle, zu gleichen Zeit (nur wenige Momente liegen dazwischen) mit exakt den gleichen Umgebungsbedingungen fotografiert. Beide Bilder entstanden an einem sonnigen Mai Nachmittag, die Position von Fotograf und Modell war bei beiden Bildern die gleiche.

Bild 1

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Bild 2

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Die Frage

Unsere Frage: wie entsteht der Unterschied dieser beiden Fotos? Wie wurde die Belichtung gewählt? Was wurde wo eingesetzt und wie sahen die Einstellungen aus?

PL-Band-6655Die 3 genauesten Beschreibungen gewinnen ein Photolodge-Blenden Armband und einen 15 Euro Rabatt-Gutschein für seine nächste Bestellung im Photolodge Shop.

Wir freuen uns auf eure Ideen. Einfach unten in die Kommentare posten, die Lösung liefern wir am Sonntag, den 1. Juni hier im Blogg. (bitte keine Mailadressen oder Adressen in den Post schreiben, wir melden uns und fragen die Daten bei den Gewinnern per Mail an. Eure Mailadresse wird nicht veröffentlicht im Kommentar!)

#Edit: Die Auflösung.

Vorab erst einmal vielen Dank für die rege Teilnahme, sei es hier in den Kommentaren oder per Mail, Facebook oder Google+. Es kamen einige interessante Vorschläge zusammen.
Die Hauptunterschiede liegen in der Belichtung des Hauptmotivs, unserem Modell. Bei Bild 1 hat Ömer völlig recht: Ich habe eine Spotmessung unter dem Auge gemacht, um das Gesicht richtig zu belichten. Das Modell steht bei beiden Aufnahmen im Schatten eines großen Baumes, deshalb brennt der Hintergrund bei dieser Aufnahme so schön aus, da er fast 2 Blenden überbelichtet ist.
Da die Spotmessung immer recht knifflig in der Anwendung ist, habe ich eine Messung gemacht und danach die gemessenen Werte in den manuellen Modus (M) der Kamera übertragen. So konnte ich mir sicher sein, dass alle Bilder aus der Serie die gleiche Belichtung und damit Lichtstimmung haben.

Bei Bild 2 haben ich bei der gleichen Ausgangssituation Blende und Zeit soweit herunter gedreht (Blende geschlossen und Verschlusszeit verkürzt, bis mir die Belichtung vom Hintergrund gefallen hat. Da dieser in der vollen Sonne, mein Modell aber im Schatten stand, war dieses nun ca. 1 1/2 Blenden unterbelichtet. Das haben ich dann mit einem entfesselten (Funk-ausgelöstem) Blitz wieder aufgehellt. Alles im manuellen Modus, da die Kamera bei solchen Lichtsituationen keine konstanten Werte liefert. Sobald ich da meinen Bildausschnitt verändere, wird es mit konstanten Ergebnissen schwierig.
Das Licht auf dem Modell hätte tatsächlich, wie von Julian und Christian im Blogg vermutet, auch von einem Reflektor von oben links kommen können. Der Schatten an der Stelle war aber so groß, dass wir dort kein Sonnenlicht hinbekommen hätten, also haben wir es mit dem Blitz (Aufsteckblitz mit Softbox) gemacht.
Markus war mit seiner Vermutung „angeblitzt“ auch auf dem richtigen Weg, jedoch ist mir diese Beschreibung nicht umfangreich genug. In die Verslosung der Gutscheine habe ich ihn dennoch mit rein genommen.

Mit in der Verlosung sind ausserdem: Jo Scho über Google+, Marcus TPunkt und Stefan Klinker über Facebook.
Die Gewinner nach Auslosung sind:
Christian Weiß, Ömer und Julian. Herzlichen Glückwunsch

Ausserdem haben Jo Echo und Simon Ullrich (über Google+) ein Eis gewonnen. Die Bilder sind in der Tat am Aachener Weiher in Köln entstanden.

Bitte schickt mir Eure Adressen für die Gutscheine und Bänder über die Kontaktseite auf der Photolodge an mich, damit ich Euch das Sendungen fertig machen kann.

Vielen Dank für die Teilnahme und herzliche Glückwunsch den drei Gewinnern.

Stephen

Deine Kamera besser kennen lernen kannst Du zum Beispiel bei unserem Einstellungen Meistern Workshop. Hier kannst Du dich anmelden:

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